Columbia River Event Side

Einen weiteren abwechslungsreichen Halt gibt es direkt am eindrucksvoll breiten Columbia River, der die natürliche Grenze zwischen Oregon und Washington bildet. An der coolen Hood River Event Side bläst ein kräftiger frischer Wind und es tummeln sich zahlreiche Windsurfer und Kitesurfer auf dem welligen Wasser. Hier gibt es gepflegte Wiesen zum Sonnenbaden und Aufbauen der Surfausrüstung. Eine lange Sandbank dient perfekt als Startplatz ins Wasser. Man findet auch Surf Shops, die Material verleihen und auch einige nette Strandbars.

 

 

Columbia Gorge

Weiter fahren wir über die Hood River Bridge und erreichen nach dem Zahlen einer kleinen Gebühr den Staat Washington. Via Carson gelangen wir nach einer etwas längeren Strecke zu den versteckten Panther Creek Falls. Die Falls ergießen sich breit gefächert und sind sehr hübsch anzusehen; eine gute Entscheidung hier abseits der Massen nochmals die Natur zu genießen.

 

 

 

Via Stevenson geht es dann bei Cascade Locks wieder rüber nach Oregon auf den Historischen Columbia River Highway. Hier reihen sich viele verschiedene schöne Wasserfälle entlang der alten Straße. Doch leider ist heute Sonntag und von Anfang bis Ende herrscht auf der Straße ein einziger Stau; an freie Parkplätze ist nicht zu denken. Ich springe bei den Horsetail Falls nur kurz aus dem Auto und auch bei den legendären Multnomah Falls gibt es nur einen schnellen Schnappschuss. Ich finde die Falls vor lauter Menschen kaum und flüchte so schnell es geht.

 

 

 

Am hoch gelegenen Vista House und am Portland Womans Forum genießen wir dann aber noch einen tollen Ausblick auf den gigantisch breiten Columbia River.

 

 

Portland

Ohne eine längere Wanderung in der Columbia Gorge gemacht zu haben, starten wir am Nachmittag durch nach Portland. Wir freuen uns schon auf unsere stylische airbnb Unterkunft nahe der Alberta Street, einem künstlerischen Szeneviertel. Per Mail haben wir bereits alle nötigen Infos und können selbständig einchecken. Das tolle Appartment ist genau wie beschrieben und wir fühlen uns sofort richtig wohl. Nach dem Ausladen des Gepäcks fahren wir schon weiter Richtung Downtown.

 

 

Wir überqueren den Willametta River über die Burnside Brücke. Auf der anderen Uferseite thront schon das Portland Schild mit dem bekannten Hirsch und dem Old Town Wasserturm. Wir biegen ab zum Pioneer Courthouse Squere, der jedoch gerade vollständig renoviert wird. Der Squere ist eine einzige Baustelle; sogar der Mann mit dem Regenschirm ist dick eingewickelt. Na toll! Nirgendwo sonst in einer Stadt habe ich bislang so viele Obdachlose und vom Leben gezeichnete Menschen gesehen. Besonders am Sonntag, an dem die Straßen ruhig sind, fallen die kaputten Existenzen noch viel mehr auf. Ein extrem trauriger Anblick!

 

Wir suchen an der Schnitzer Conzert Hall das riesige Retro-Portland Schild, doch auch hier werden wir enttäuscht: es wurde zu Restaurierungszwecken abgehängt. Um das Portland Building kurven wir mehrfach auf der Suche nach der mächtigen Portlandia Statue, doch erst als ein Segway Guide meinen Blick in die Höhe lenkt, entdecke ich sie endlich weit oberhalb. Nun laufen wir noch zur Uferpromenade und knipsen die Hawthorne Bridge eine historische Steel Bridge.

 

 

 

Da noch genügend Zeit bis zum Sunset ist, versorgen wir uns an einem Food Truck in der Innenstadt mit einem leckeren Döner. Danach stellen wir uns in die gar nicht so lange Warteschlange am kultigen Voodoo Doghnut an. Alleine das Anstellen ist es schon wert; total lustig sich mit den teilweise echt schrägen Leuten über die Auswahl der noch schrägeren Donuts zu unterhalten. Eine der verrückten Donuts Kreationen zu probieren ist in Portland eine „Must do“- Attraktion.  Auch das Ambiente im Laden ist witzig und kreativ. T. wählt einen Mango Doghnut und ich entscheide mich natürlich für die Voodoo Doll, dieser Doghnut ist mit knallroter Erdbeermarmelade gefüllt und in den Bauch wird eine halbe Salzstange gesteckt. Das Ding hat total ekelig süß geschmeckt, aber den Spaß war es allemal wert!

 

 

 

An der Burnside Bridge warten wir dann, bis es richtig dunkel wird und wir das Portland-Oregon Schild mit dem Hirsch richtig bei Nacht fotografieren können. Nach einem erlebnisreichen Tag fallen wir spät und müde ins Bett.

 

 

Tag 10: Alberta Street

Im Appartment kochen wir uns unseren Kaffee heute morgen selbst und essen noch die restlichen Voodoo Doghnuts. Ein etwas klebrig süßes Frühstück!

 

Anschließend schlendern wir die Alberta Street, die Straße der Künstler, Galerien, netten Shops und Szenekneipen, entlang auf der Suche nach kreativen Grafittis. Jeden letzten Donnerstag im Monat gibt es hier sogar eine tolle Party auf der Straße. Dass Portland als die „Fahrradmetropole“ gilt, bekommt man hier auch deutlich zu sehen. Um viele bunte Fotos reicher, laden wir beim Appartment unsere Koffer noch ein.

 

Nike Outlet, Portland

Um 10 Uhr stürmen wir das nahe gelegene Nike Outlet und stürzen uns auf die günstigen Turnschuhe. Nach über einer Stunde „Extremshopping“ ist der Kofferraum voller neuer Schuhe und wir wissen gar nicht genau, wie wir die alle mit in den Koffer kriegen sollen….