Tag 5: Mc Arthur Burney Falls

Früh gegen 9 Uhr geht ganz in der Nähe es zu den wunderschönen Mc Arthur-Burney Falls. Wir sind noch die einzigen Besucher und ausnahmsweise liegen die Fälle direkt am Parkplatz. Am oberen Viewpoint gibt es schon einen fantastischen Überblick, aber leider liegt der breite Wasserfall teilweise noch im Schatten. Eifrig schnappe ich mir das Stativ und krame nach meinem Graufilter. Heute sollte er zum 1. Mal zum Einsatz kommen; zuhause hatte ich im Park bei Wasserspielen schon mal Langzeitbelichtungen geübt. Zuerst lichten wir die Wasserfälle aus der Hand ab und laufen auch noch runter. Nachdem wir dann das Stativ aufgebaut haben, kommt die Ernüchterung ...; beim Aufschrauben des Filters bemerke ich, dass ich statt des Graufilters den Polfilter eingepackt habe; der Graufilter liegt noch im Schrank zuhause in Deutschland. Wie ärgerlich! Nun ja, da erspare ich mir eben viel Zeit, denn das Ausprobieren der Langzeitbelichtungen wäre sicher aufwendig geworden.


 

 

Via Straße 89 geht es Richtung Mt. Shasta mit einem kurzen Stopp an den hübschen „Middle Falls“. In Mt. Shasta halten wir uns nicht auf, sondern machen uns auf die Suche nach einer Lavendelfarm, doch das Gatter der Farm ist leider zu und die Farm wurde wohl geschlossen. Früh erreichen wir Medford und beschließen noch weiter Richtung Eagle Point zu fahren. Hier gibt es die historische „Antelope Creek Bridge“. Wenigsten eine der vielen Covered Bridges in Oregon wollte ich mir anschauen. Leider ist wohl die Butte Creek Mill in der Nähe komplett abgebrannt.

 

 

Jacksonville

Nun können wir im Westernstädtchen Jacksonville im feudalen „Touvelle House“ einem historischen B&B einchecken. Es liegt wunderschön unter alten Eichenbäumen und hat eine tolle Veranda mit gemütlichen Schaukelstühlen. Nach einem freundlichen Check In, genießen wir noch den restlichen Nachmittag am beheizten Pool.

 

 

 

Am Abend schlendern wir noch durchs beschauliche Örtchen Jacksonville und kehren im auf bayrisch- gestylten „Schoolhaus Brewhaus“ ein. Das Essen ist deftig und eine nette Band spielt im Innenhof.

 

Tag 6: Jacksonville

 

Während T. sich noch fertig macht, flitze ich noch einmal durch die Hauptstraße des morgendlich leeren Jacksonvilles. Ich wecke zwei verschlafene Bambis in den Vorgärten, die sich erst mal ordentlich strecken und dann nach ein paar lustigen Luftsprünge auf einem Brachgelände Fangen spielen. Nahe der Kirche parken noch zwei fotogene Oldtimer.

 

 

 

Da wir heute früh um 7 Uhr aufbrechen, verpassen wir das sicher leckere Frühstück im hochpreisigen B&B. Mit dem gepackten Lunchpaket hingegen sind wir gar nicht zufrieden. Trotz vorheriger Info und Nachfrage per Email gibt es nur Plastiktrinkjoghurt und noch nicht einmal ein Sandwich.