6. Tag:

 

7.40 Uhr Taxi zum Flughafen – 12.35 Uhr Ankunft Alice Springs.

13.30 Uhr Übernahme des Nissan Petrols Automatic natürlich Rechtslenker. 14 Uhr leicht bewölkt, direkt zur Telegraphstation. Schon beeindruckend wie die Kommunikation solche weiten Strecken nur über das Morsen und per Kabel funktioniert hat. Mit dem Auto auf den Anszac Hill. Blick über Alice und die Mac Donnalls. 16 Uhr Ausstellungsgang und letzte kurze Führung mit Film bei den Flying Doctors. Einchecken im Aurora Hotel und Spaziergang am immer ausgetrockneten Todd River. Hier lungern auch viele Aboriginals rum. Starke Polizeipräsenz. Kakadus fliegen herum. Zum Sonnenuntergang noch mal schnell über den Lionswalk auf den Anszac Hill. Abends keine Geschäfte mehr auf, Fußgängerzone tot. Alle Restaurant voll. Wir müssen erst mal draußen warten. 

 

 

7. Tag:

 

9.00 Uhr los, selber Frühstück besorgt. Larapinta Drive. Simpson Gap - Können süße Rockwallabies entdecken. Weiter Stanley Chasm ( Eintritt!), schmale senkrechte Schlucht, Sonnenlicht fällt nur Mittags rein. Wir sind früh da klettern noch etwas höher, aber es ist zu schwierig. Als wir gegen 11.30 Uhr gehen wird es voll. Abzweig Namatjira Drive: kurzer Stopp am Ellery Creek Big Hole. Weiter zur Serpentine Gorge – Steigen zum Lookout auf, schöner Blick über die geschlungene Schlucht und Western Mac Donnalls. Ochre Pits – schöne verschiedene Ockerfarben, Heilige Stätte, für die Körperbemalung

 

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Ormiston Gorge – 16 Uhr schöner Rundweg - Ghost Gum Walk sehen viele Rockwallabies, weil nur noch wenig Leute da sind. Durch das Tal zurück.

Ankunft Glen Helen Lodge – Wunderschöne Lage – nettes Zimmer. Nach dem Einchecken im Abendlicht bis zur Gorge runtergelaufen – Gräser im Wind, Schlangen? Plötzlich blickt ein Dingo durchs Gebüsch. Sonnenuntergang bei Kaffee auf der Terrasse. Leckeres Abendessen im super gemütlichen rustikalen Restaurant mit Kamin. Der Sternenhimmel ist gigantisch !!

Die Nacht wird sehr kalt.

 

 

 

 

 

8. Tag:

 

Puh ist das kalt. Permit für den Mereenieloop gekauft. Spät los 9.30 Uhr müssen noch mal voll Tanken an der einen Zapfsäule vorm großen Abenteuer im Outback. Hier hört der Asphalt auf und die rote Erde beginnt…. Ein super cooles Gefühl. Keine anderen Autos mehr, wir sind auf uns gestellt. Kaputte Reifen und Achsen an den Straßenrändern, ist das aufregend. Wir ziehen eine dicke rote Staubwolke hinter uns her. Wir schlängeln uns den Tylerpass hoch – Blick über die hübschen Hügel bis zum Kometenkrater. Dann fängt der Mereenieloop an. Wellblechpiste, eigentlich langweilige Landschaft, aber total faszinierend manchmal wandelt sie sich unmerklich. Ab und zu kommen uns nun Offroader entgegen freundlich grüßend oder schnell vorbei heizend. Dann große bizarre Termitenhügel. 

 
 

 

 

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Schade, um 14 Uhr erreichen wir den Kings Canyon. Wir machen den kompletten Rimwalk und müssen erst mal anstrengend aufsteigen. Schon bald haben wir aber die Höhe erreicht und wandern nun an der Kante entlang. Grandiose Blicke in die Schlucht. Tolle Felsen. Ein paar Fliegen nerven, aber wir haben wohl Glück denn sonst sind es viel mehr. Runter über Treppen in den Garden of Eden und auf der anderen Seite wieder hoch. Kurzes Picknick an der Kante. 17 Uhr Parkplatz. Wir checken im guten Kings Canyon Hotel ein und fahren noch mal zum Sonnenuntergang. 

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9. Tag:

 

9 Uhr Abfahrt. Wilde Kamele schreiten über die Fahrbahn. Eine Station bietet Kamelritte an. Zwei Anhalter am Straßenrand ? – Nein, es sind Rote Känguruhs. Sanddünen am Straßenrand, wieder ändert sich die Vegetation. Ich entdecke viele weiße Steinchenbilder reingedrückt in den Sand. Ich versuche Australien 06 zu legen. Da hatten vor mir auch noch andere die gleiche Idee und waren fleißig. Vielen Dank, da habe ich ja mein Titelfoto!! Am Straßenrand Skelette von toten Känguruhs. Dann kommt der Mt. Connor- Nein,das ist nicht der Ayers rock. Fotostopp. Aber dann erreichen wir endlich den Ayers rock und es ist ein super Gefühl ihn endlich real zu sehen. Schnell einen 3 Tages Pass gekauft und rein in den Nationalpark. Der Weg zu den Olgas zieht sich- 50km. Dann Blick auf die Olgas am Lookout. Obligatorischer Fotostopp am Känguruh Schild.

 

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14 Uhr Olgas- Wanderung „Valley of the Wind“. Es ist jedoch windstill und 20°C, fast keine Leute unterwegs. Zebrafinken in den Bäumen und andere bunte Vögel. Der erste Felsen sieht wie ein U-Boot aus. Wir wandern zwischen den Buckeln durch. In den Tälern grüne Vegetation und Wasserstellen. Einfach wunderschön und eindrucksvoll. Immer wieder neue sensationelle Blicke,alles wirkt unwirklich. Picknick im Valley mit Rundblick auf die Olgas. Auf einem Kiesweg bricht auf einmal ein Rotes Känguruh direkt vor uns durchs Gras und hüpft auf die Felsen weiter. Am Eingang noch mal ein kurzer Stopp. Wir beobachten Vögel die an den Felswänden die Aufwinde nutzen. Dann schnell zum Sonnenuntergangsplatz. Ein Reisebus taucht dann doch noch auf und schenkt Sekt für die Gäste ein. Aber als die Olgas sich rot färben, ist das wohl mit der schönste Tag meines Urlaubs gewesen.

19 Uhr Outback Pioneer Hotel. Wir nehmen Burger vom Fastfood und essen auf dem Zimmer.

 

 

10. Tag:

 

9 Uhr - endlich stehen wir direkt vor ihm. Diese rote Farbe, diese komischen Löcher und Furchen. Nur wenige Leute klettern an der Kette hoch. Ich beobachte die Leute, die immer wieder sich auf den Po setzen und sich ausruhen und mir wird etwas mulmig. So viel habe ich gelesen und gehört, dass es gefährlich ist , glatt und steil. Es sind schon Menschen abgestürzt. Außerdem soll man es aus Respekt vor den Aborigines eigentlich nicht tun. Doch ich kann einfach nicht widerstehen.

Es ist noch  frisch im dünnen Fliespulli. 

  

 

 

Warum fängt die Kette erst so weit oben an? Das 1. Stück ist schon sehr glatt und steil. Oh je, ist der Abstieg nicht immer noch schwieriger?  Ich krabble auf allen Vieren zur Kette. Ein Blick nach unten – bloß nicht schwindelig werden. Dann geht’s Schritt für Schritt rauf. Japaner kommen uns entgegen- viele halten sich gar nicht fest oder rennen fast; sind die lebensmüde? Es wird noch steiler. 

 

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Als die Kette aufhört, dachte ich: geschafft, aber dann ging`s noch ein gute Stück weiter über den Felsen immer die Furchen rauf und wieder runter. Als Orientierung sind weiße Autobahnstriche auf die Felsen gemalt. Doch die Blicke entschädigen die Mühe, einmalig diese Weite, der Blick zu den Olgas. Die Furchen des Ayers Rock sind toll. Teilweise gibt es Wasserlöcher und es wachsen sogar Gräser und Bäume oben drauf. Insgesamt haben wir 3 h für den Auf - und Abstieg gebraucht. 

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Nun umrundeten wir den gesamten Ayers Rock und benötigten ca. 4 h. Dann wurden wir aber doch schlapp und hatten noch 3 Tage Muskelkater von diesem Tag. 16.30 Besuch des Culture Centers – ganz nett gemacht. Dann in 10 Min. noch mal mit dem Auto rum und dann schnell zum Sunset- Point. War das voll. Die besten Fotoplätze waren sicher schon vor 2 Stunden besetzt. Aber jeder PKW konnte ranfahren - so konnten alle gucken. Wie der Ayers Rock leuchtete.

Dann war das heute wohl der schönste Tag?

Abendessen- im BBQ-Saal. Lustig wie alle sich ihr Fleisch kauften und an riesigen Grills selber grillten. Noch kurz zum Lookout Sterne gucken…

 

 

11. Tag:

 

6.30 Uhr aufstehen. 7Uhr Einlass am Nationalparkhäuschen, wir müssen warten. Im Dunkeln macht sich die Blechlawine auf zum schlafenden Riesen. Wo war der Lookout noch mal? Der Felsen passt ja gar nicht ganz aufs Bild. 7.20 Uhr sunrise mit hübschen rosa Wölkchen. 

 

9 Uhr zurück zum Resort Frühstück. 10 Uhr noch Zeit für die Olga Gorge: es ist windig, kalt und in der Schlucht ist es schattig. Ein ganz anderer Eindruck als vor 2 Tagen. Das U-Boot von der anderen Seite. Wir laufen nicht bis zum Ende. 12.30 Uhr Abgabe des Jeeps am Ayers Rock Flughafen. Hätten gerne noch 2Tage mehr gehabt für Palm und Rainbow Valley !  Wir waren zu früh, da hätten wir auch ne` Stunde später kommen können. 15.05 Abflug. 

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