Perth - Yanchep - Cervantes

 

1. Tag: Perth:

 

Ankunft 1 Uhr nachts. Fahrt mit dem Taxi zum Hotel Ibis (gute Wahl).

Morgens frühstückten wir in einem ausgezeichneten Café in der Nähe. Interessant zu beobachten, dass viele mit Handschuhen und Mütze morgens zur Arbeit liefen. Temperaturen lagen morgens bei 15, mittags bei bis zu 20 Grad.

Dann fuhren wir mit dem CAT Bus zum Kings Park. Gemütlich schlenderten wir durch den schön angelegten Park und sammelten erste Eindrücke von der Pflanzenwelt: Känguru Paw, Boabtree, …

 

Die Aussicht auf die Skyline von Perth und auf den Swan river war toll. Einen kurzen Stopp legten wir am DNA-tower (gewunden wie eine Doppelhelix) ein.

 

 

Dann ging die Fahrt zurück in die Stadt wo es eine kurze Mittagspause in der Fußgängerzone der Murraystreet gab. Zu Fuß gings weiter zum hübschen Belltower am Jetty und dann weiter zum historischen Münzprägwerk „the Mint“. Bis hierhin ein wunderschöner Anfang!

 

 

Bevor wir eine Besichtigung begannen, schauten wir schon mal neugierig im Stadtbüro von Avis rein, ob unser Jeep schon da war. Tatsächlich stand dort schon ein schicker, fast neuer Mitsubishi Pajero. Ich hatte eigentlich einen Nissan Petrol erwartet und ahnte schon Schlimmeres.

Der Mitarbeiter versicherte uns der Pajero wäre die gleiche Kategorie wie ein Patrol, jedoch kamen mir die Türeinstiege recht niedrig vor. Auch am Flughafen gab es keine Alternative. Wir diskutierten noch lange, aber nachdem mir die Erlaubnis für die Befahrung der Bungles Bungles und den Peron NP ja zugesichert wurde, gab ich mich geschlagen. 

Für eine Besichtigung von „The Mint“ war es nun zu spät geworden. Wir packten das Stativ schnell ein, fuhren zum Sir James Mitchel Park zum Sunset. Von dort hatte man einen tollen Blick auf die Skyline von Perth. Nachdem ich dann tolle Fotos mit Lichtspiegelungen im Wasser gemacht hatte, gingen wir früh um 8 Uhr schlafen. 

 

 

2. Tag:

 

Perth – Yanchep NP- Dünen von Lancelin – Pinnacles

 

Früh um 7.30 Uhr ging`s dann morgens los Richtung Yanchep NP.

Auf dem Parkplatz dort waren wir die ersten Gäste und auch einen WA-Pass konnten wir nicht kaufen, da das Kassenhäuschen noch zu war. Im Morgenlicht grasten viele Kängurus, sonnten sich und hielten beim Knipsen auch schön still.

 

Der Koala Boardwalk stellte sich als Minirundgang heraus. Die kuscheligen Gesellen schnarchten versteckt in den Bäumen und wollten sich nicht für uns rühren. So habe ich nur „Fellpopo“-Fotos machen können. Vielleicht wäre ein Besuch in Perth im Zoo doch besser gewesen? Nach 30 min fuhren wir schon weiter.

 

Der nächste Stopp war bei Lancelin. Zum 1.Mal machten wir dort die Erfahrung, wie unscheinbar und versteckt viele Läden / Imbisse sind. Nach einigem Fragen fanden wir hinter einigen Häusern eine Bäckerei und frühstückten erst mal gut. Überall in WA gab es leckeren frisch gemahlenen Kaffee aus der Italo-Maschine.

 

An den Dünen angekommen, beobachteten wir fasziniert die Kunststücke einiger Motorcrossfahrer, die regelrecht durch die Luft flogen. Ein toller Spielplatz für verrückte Aussies. Auch Quads und sogar kleine Kinder durchpflügten den schneeweißen Sand. Nachdem wir uns „satt“ gesehen hatten ging`s weiter Richtung Cervantes

 

 

 

 

Einen kurzen Foto-Stopp legten wir am „Leaning tree“ bei Greenough ein. Toll wie der Wind den Baum gebeugt hat. In Cervantes checkten wir schnell im Motel ein und fuhren dann in den Park rein. Hier kauften wir uns den NP-Pass für WA. Leider wurde das Wetter schlechter und es war bewölkt und kühl. Doch obwohl ich gedacht hatte, die Pinnacles wären nicht sooo spannend, wurden wir von den Steinen formen völlig in den Bann gezogen. Die Kamera war auf Dauerfeuer und wir hätten fast besser den ganzen Weg zu Fuß machen können, da man immer wieder noch interessantere Steine sah und wieder aus dem Auto hüpfte. Den Rundkurs machten wir am Abend dann direkt zweimal. Leider gab es keinen Sunset und wir hofften auf den nächsten Morgen.